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Mut Alahan Tour

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Das Alahankloster liegt 20 km nördlich von Mut (Claudiopolis). Das Kloster liegt in einer Höhe von 1200 m an der Südseite eines Bergmassivs. Von der Klosterterasse hat man einen Blick über das weite Tal des Göksu – Flusses. Laut Inschrift wurde das Kloster von Tarasis dem Älteren, der 462 starb, gegründet.

Die Anlage besteht aus vier Hauptteilen:

  • Die Evangelisten Basilika
  • Die Baptistei
  • Die Ostkirche
  • Der Porticus

Die Basilika weist einzigartige Steinornamente auf. Das Relief am Hauptportal zeigt eine Christusbüste, die von zwei Engeln gehalten wird. Die Baptistei ist von einer Säulenreihe in zwei Schiffe unterteilt. Ein Taufbecken im Nordteil hat die Form eines Kreuzes. Im Osten der Baptistei befinden sich in halbkreisförmigen Felsennischen die Zellen der Mönche und ihre Gräber.

Mut/Alahan Diashow 1

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Eines der Gräber gehört dem Gründer des Klosters. Die Ostkirche ist der größte und besterhaltendste Bau der Anlage. Darin befindet sich unter anderem ein in Stein gemeisselter Basilika – Plan. Das Kloster wurde vermutlich zu Beginn der mittelbyzantinischen Zeit verlassen, während die westliche Basilika noch bis ins hohe Mittelalter gebraucht wurde. Ein Porticus ( Säulengang ), von 130 m Länge und 4,80 m Breite, wurde zwischen der westlichen und östlichen Kirche angelegt. Von hier konnte man durch die Arkaden den Blick weit in die Ebene des Göksu – Flusses schweifen lassen.

Mut, Kreisstadt 75 km nördlich von Silifke, liegt auf einer Hochebene von 400 m Höhe. Alljährlich findet hier ein kulturelles Festival der Region statt, zu Ehren von Karacaoglan, einem türkischen Volkssänger aus dem 17. Jh. Mut blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Während die Überreste aus antiker Zeit verschwunden sind, blieben wenigstens Bauten der Karamiden erhalten – so die Moschee und zwei alte Grabbauten.

Erstmalig ist der Ort als Gründung des Priesterstaates Olba im 1 Jh. v. Chr. genannt,unter dem römischen Kaiser Augustus wurde er zur „Colonia Julia Felix Ninica”, den Stadtstatus erhielt er unter Kaiser Claudius und wird seitdem Claudiopolis genannt. Im 13 Jh. wurde Mut armenisch besiedelt, dann von den Seldschuken eingenommen und schließlich von den Karamaniden.

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Die römische Stadt hatte ein Theater, dessen Platz westlich der modernen Stadt erhalten blieb. Nach schriftlichen Überlieferungen muß es einen Tempel für Athena, einen für Zeus Olympios und einen Tempel der Musen unter Septimius Severus gegeben haben.

Der dreigeschossige runde Turm auf dem Stadthügel und die dazugehörige Mauer wurden in der Zeit der Karamanidischen Fürsten im 14 Jh. errichtet. Die Lal Paşa Moschee im Stadtzentrum wurde unter Emir Alaeddin Bey ( 1356 – 1397 ) von Lal Paşa errichtet. Ein alter Han, genannt auch Barrake des Davut Paşa, Rastplatz für Karawanenhändler und ihre Tiere, blieb im Zentrum der Stadt erhalten.

Tagesplan:

  • Fahrt nach Mut Stadtbesichtigung
  • Mittagessen
  • Besichtigung des Alahan-Klosters
  • Rückfahrt nach Kizkalesi
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