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Nemrut-Tour (3 Tage)

Nemrut-Tour (3 Tage)

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Nemrut Dag

Der Berg Nemrut (türk. Nemrut Dag) im Südosten der Türkei gehört zum Taurusgebirge und liegt 86 km nordöstlich von Adiyaman in der gleichnamigen Provinz. Er ist mit seinen 2150 m Höhe eine der höchsten Erhebungen des nördlichen Mesopotamiens. Auf seinem Gipfel erhebt sich die monumentale Kombination aus Heiligtum und Grabstätte dreier Könige von Kommagene. Errichtet wurde sie von König Antiochos I. Theos (69 - 36 v. Chr.) von Kommagene und dessen Vater Mithradates I. Kallinikos (109 - 69 v. Chr.) als Zeichen seines Vertrages mit den Göttern. Das Heiligtum sollte Zentrum einer neuen, von ihm gestifteten Religion sein, die persische und griechische Mythologie vereinte. Antiochos selbst gab sich kurz nach seiner Krönung den Namenszusatz Theos (Gott).

Nemrut Diashow 1

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Lange von den Menschen vergessen, wurde die Kultstätte erst 1881 vom deutschen Ingenieur Karl Sester wiederentdeckt.1987 wurde das Grabheiligtum als Weltkulturerbe in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen.Das Grabmal besteht aus einer Geröllaufschüttung mit einem Durchmesser von 150 m und einer Höhe von 50 m. Der Hügel ist umgeben von drei Terrassen, jeweils einer im Norden, Westen und Osten. Auf der westlichen und östlichen Terrasse sind gigantische Götterstatuen und Reliefstelen zu sehen, die König Antiochos in Gesellschaft mehrerer Götter darstellen. Um Platz für die Errichtung des Heiligtums zu schaffen, wurden rund 200.000 m³ massiver Fels abgetragen. Links der westlichen Terrasse ist noch ein 10 m hoher Rest des ehemaligen Gipfels zu sehen.

Im Laufe der Zeit haben Erdbeben, Unwetter und der Mensch selbst dafür gesorgt, daß die einstmals 8-10 m hohen Statuen heute kopflos stehen und ihre Häupter durcheinandergewürfelt zu Boden liegen. Die eigentliche Grabstätte und ihre Geheimnisse sind ungeachtet vieler Versuche, in das Innere vorzudringen, bis heute nicht offengelegt. Auch heute noch bieten die Altäre und riesigen Statuen besonders im Licht von Sonnenauf- und untergang ein beeindruckendes Bild.

Nemrut Diashow 2

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Die Terrasse auf der Nordseite des Gipfels war Sammlungsort der ankommenden Pilger, die von hier über verschiedene Wege für Adel und gemeines Volk zur West- bzw. Ostterrasse weitergingen. Die fünf 9 m hohen, sitzenden und enthaupteten Statuen auf der Westterrasse, dem heiligsten Teil des Berges, stellen Antiochos I. Theos inmitten der Gottheiten Tyche, Zeus-Oromasdes, Apollon-Mithras-Helios-Hermes und Herakles-Artagnes-Ares dar. Auf sowohl der West- als auch der Ostterrasse ist das sogenannte Löwenhoroskop zu sehen, ein 2 x 2,5 m großes Relief, das älteste bekannte Horoskop der Welt. Es zeigt die Sternenkonstellation, wie sie beim Blick Richtung Westen am Tag der Krönung von Mithradates, am 14. Juli 109 v. Chr. um 19:35 Uhr, zu sehen war.

Atatürk Staudamm 1
Atatürk Staudamm 1
Atatürk Staudamm 2
Atatürk Staudamm 2

Dieser Staudamm heißt nach dem Gründer der modernen Türkei "Atatürk-Damm". Er hat beachtliche Abmessungen: 2,5 km Kronenlänge, ca. 15 m Breite an der Krone und einer größeren Höhe als der Kölner Dom. Der Damm ist aus Geröll aufgeschüttet worden und hat eine Lehmdichtung im Kern. Er soll einen Stausee erzeugen, der ca. 20 mal so groß wie die Eckernförder Bucht sein wird. Neben der Energienutzung wird das aufgestaute Wasser durch zwei Röhren mit knapp 8 m Durchmesser in die ca. 50 km entfernte Stadt Urfa geleitet. In Urfa, dem biblischen Edessa, geht das Wasser aus den Tunnelröhren in offene Kanäle über und wird dort auf die gewaltige Fläche verteilt.

Harran liegt 44km südwestlich von der Provinzhauptstadt Sanli Urfa entfernt. Harran wird bereits in nordsyrischen Keilschrifttexten erwähnt und war um 1100 v.d.Zw. nach Assur die zweitwichtigste Stadt. Ein Keilschrifttext bezeugt einen Pakt des Hethiterkönigs Suppiluliuma mit Mitanniens König Matiyaza im Namen des Mondgottes aus dem 18. vorchristlichen Jh. Harran war von 1310 - 1280 von den Assyrern besetzt und unter Tiglatpileser eine Militärgarnison. Unter dem Namen Carrhae gehörte Harran bis zum Tod von Crassus 54 v.d.Zw. den Parthern. Harran hat bis zur Zeit der Kreuzzüge und Nesto-rianer seine Bedeutung als kulturelles und merkantiles Zentrum bewahrt.

Harran Diashow

Harran 1

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Die Christen nannten Harran Hellenopolis. Eine der drei großen Philosophenschulen der alten Welt befand sich in dem in der Shoreund im Alten Testament erwähnten Harran. Hier stehen übrigens auch die Ruinen einer der ältesten islamischen Universitäten der Welt. Um 1260 machten die Mongolen die Stadt dem Erdboden gleich. Die wenigen überlebenden Einwohner ließen sich in SanliUrfa nieder. Heute wetteifern die fremdartigen Wohnstätten Harrans und die Tatsache, dass Abraham hier gelebt hat, miteinander um den höchsten Bekanntheitsgrad. Sehenswert sind die Ruinen der Stadtmauern mit vier Toren und der Zitadelle aus dem 8. Jh.

Sanli Urfa, das antike Edessa war zur Zeit der Kreuzzüge die Grafschaft von Balduin von Bouillogne. Mit Temperaturen über 45 Grad Celsius im Sommer nimmt die Stadt am Nordrand der mesopotamischen Tiefebene eine Spitzenposition auf der türkischen Wetterkarte ein.

Urfa ist die fünft heiligste Stadt des Islam. Hier sollen Abraham und Hiob gelebt haben. Gegründet wurde die Stadt schon 2000 Jahre v. Chr. von den Churriten. Heute ist Urfa eine religiöse Stadt und nirgens hört man die Muezzins lauter und schöner rufen. Als Besonderheit gelten die heiligen Karpfenteiche. Zahlreiche Legenden ranken sich um diesen Ort.

Urfa Diashow

Urfa 1

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Nimrod, dem gewaltigen Herrscher von Babylon wurde geweissagt, daß einer kommen werde, die Götter seines Reiches zu stürzen. Darum ließ der König alle schwangeren Frauen einsperren. Zelika entkam und gebar heimlich in einer Höhle Abraham, den biblischen Stammvater. Nicht einmal der Erzeuger, Götzendiener Azer, erfuhr davon.

Im Alter von 16 Jahren fühlte sich Abraham stark genug, die ihm von der Heilsgeschichte zugedachte Rolle zu übernehmen. Seine Versuche, Nimrod von der Existenz eines einzigen Gottes zu überzeugen, scheiterten jedoch. Der junge Mann wollte nun mit Gewalt seine Idee durchsetzen, bis ihn Soldaten gefangen nahmen. Unverzüglich wurde er zum Feuertod verurteilt. Ein riesiger Scheiterhaufen wurde errichtet. Die Hitze war so groß, daß man den Delinquenten nicht mehr hineinstoßen konnte. So sollte er mit einem Katapult hineingeschleudert werden. Aber Gott rief: Sei gerettet! und bevor Abraham das Flammenmeer erreichte, entstand an dieser Stelle ein Teich und er landete im Wasser. Die Glutbrocken, die jedoch hineinfielen verwandelten sich in Karpfen, deren Nachkommen heute heilig, also unantastbar sind

1. Tag

  • Fahrt über Mersin und Adana nach Kahramanmaras
  • Mittagessen und Eisprobe in Maras
  • Weiterfahrt nach Kahta
  • Abendessen im Hotel

2. Tag

  • 2 Uhr nachts Fahrt zum Nemrut Berg
  • Frühstück bei Sonnenaufgang
  • Besichtigung der Tempelanlage des Königs Antiochus
  • Besuch der Sehenswürdigkeiten von Aslantepe, den Zitadellen von Eski Kahta, Karakus und der Cendere Brücke
  • Fahrt entlang des Atatürkstaudamms nach Urfa
  • Mittagessen
  • Stadtbesichtigung von Urfa
  • Abendessen im Hotel

3. Tag

  • Nach dem Frühstück Besichtigung der Geburtsstätte Abrahams
  • Besichtigung der Kreuzritterburg mit Korinthischen Säulen, der Halil Rahman Moschee und dem Teich der "Heiligen Karpfen"
  • Mittagessen
  • Fahrt in die Harran-Ebene, Besuch der ältesten Universität
  • Rückfahrt über Gaziantep nach Kizkalesi

Übernachtung im 3-Sterne-Hotel incl. Frühstück, Mittagessen, Abendessen und allen Eintritten


DRUCKERFREUNDLICHE VERSION

 


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